Schwerpunktschule

Integration als Chance

Es ist normal, verschieden zu sein.
(Richard von Weizsäcker)
Wir gestalten unseren Unterricht vielfältig,
differenziert und auf das Kind ausgerichtet.

1. Der Beginn
Die Dr.-Kurt-Schöllhammer-Grundschule in Simmern wurde im Schuljahr 2005/06 Schwerpunktschule. Gleichzeitig wurden eine Förderschullehrerin und eine Pädagogische Fachkraft an die Schule abgeordnet. Im ersten Jahr wurden drei FörderschülerInnen in der Schule gefördert, seitdem steigt die Anzahl der FörderschülerInnen stetig an. Im Schuljahr 2008/09 sind es mittlerweile 20 FörderschülerInnen, die von vier FörderschullehrerInnen und einer Päd. Fachkraft unterrichtet werden, welche in Teil- und Vollzeit beschäftigt sind.

2. Gestaltung des Schulalltags der FörderschülerInnen

2.1 Zugehörigkeit zur Regelklasse
Die FörderschülerInnen sind Mitglieder der Regelklasse und werden integrativ unterrichtet.
Es ist das Ziel der Schwerpunktschule, dass die FörderschülerInnen ihren Fähigkeiten entsprechend so weit wie möglich aktiv am Regelunterricht und an den Veranstaltungen der Klasse teilnehmen.

 2.2 Lernen in der Klasse
Die Stundentafel der FörderschülerInnen orientiert sich an dem Stundenplan ihrer Klasse.
Meist sind die Stundenpläne der FörderschülerInnen identisch mit den Stundenplänen der RegelschülerInnen.

Zusätzlich zu der Differenzierung innerhalb des Klassenunterrichts bieten die Förderschul-
lehrerInnen noch Förderung in Kleingruppen an, die dem individuellen Förderbedarf des einzelnen Förderschülers Rechnung trägt.

Die Form der Förderung hängt ab von

  • der Form des Unterrichts (Frontalunterricht oder Offener Unterricht),
  • der räumlichen Situation,
  • den Absprachen im Klassenteam,
  • den Lernvoraussetzungen des/der einzelnen Förderschülers/in.

Die Entscheidung über die Form der Förderung der FörderschülerInnen treffen die FörderschullehrInnen und Pädagogischen Fachkräfte.

Der Lerninhalt und die Lernziele der FörderschülerInnen orientieren sich an den Inhalten des Klassenunterrichts, den Vorgaben der Lehrpläne für die Schule mit dem jeweiligen Förderschwerpunkt und an dem individuellen Förderbedarf des Schülers.

Das Hauptziel der sonderpädagogischen Arbeit (insbesondere der Lerninhalte) ist es, die FörderschülerInnen zu einem möglichst hohen Grad an Selbstständigkeit zu führen. Dabei steht die alltagstaugliche Lebenspraxis für das spätere Leben oft im Mittelpunkt der Förderung.